Bad Wildbad erster Regionaltag 02.08.2025
Im Rahmen unseres Programmes für den Japan Austausch war für den heutigen Tag eine kleine Reise nach Bad Wildbad angesagt. Die Wetterprognosen sagten wechselhaft genauso wie für Sonntag, somit versuchten wir unser Glück. Neben unseren acht japanischen Jugendlichen, dem Betreuer und der Dolmetscherin nahmen unsere acht Jugendlichen sowie fünf Gasteltern und Organisator und Planer Rolf Schlindwein teil. Das Wetter sollte den Prognosen folgen, aber alles in allem blieben wir größtenteils trocken.
Teil 1 die Bergbahn

Nach pünktlichem Treff in Bad Wildbad an der S-Bahn Haltestelle nahe der Sommerbergbahn ging es los und mit unseren fast 25 Personen hoch auf den Berg. Es folgte ein Fußmarsch von knapp zwei Kilometern und die Ankunft beim Baumwipfelpfad.
Teil 2 Baumwipfelpfad und Aussichtsturm
Unterwegs zeigten sowohl Jugendliche als auch Eltern und Begleiter Abenteuerlust und es wurde keiner der kleinen Parcours auf dem Weg zum Aussichtsturm ausgelassen.


Nach weiteren Kilometern sahen wir langsam das Ziel des Bad Wildbad Baumwipfelpfades: Den Aussichtsturm!

Das Wetter wurde zunehmend schlechter, aber ohne Klagen und Jammern begannen die Rundbahnen, auf den am Ende 40 Meter hohen Turm.

Zum Glück war uns die Wetterfee dann doch noch wohlgesonnen! Oben angekommen legten wir eine halbstündige Verpflegungspause ein und es blieb genug Zeit für Bilder ohne weiteren Regen.

Der Ausblick war trotz Nebel, Wind und Regen dennoch wie gewohnt sensationell.

Teil 3 die Wildline Hängebrücke
Bereits am Anreisetag gewannen unsere Gäste mit einer Engelsgeduld und guter Laune trotz einer Abenteuer Bahnfahrt mit vielen Schwierigkeiten viele Sympathien. Heute konnten sie alle Mut beweisen, denn sie überwanden die Wildline Hängebrücke in Bad Wildbad ausnahmslos. Dabei geht es teilweise 60m nach unten und bei einer Länge von fast 400m bei sehr schwankenden Seilen, ist diese Brücke definitiv nichts für schwache Nerven oder Höhenangst!



Und zur Belohnung hatte sich jeder eine offizielle Urkunde verdient als mutige Person, die sich der Wildline stellte und sie überwand.

Nach Aufklaren des Wetters gab es nach der Wildline eine weitere Obstpause garniert mit Sport. Neben Seilspringen, Frisbee und verschiedenen anderen Spielen überzeugten die Jugendliche beider Länder beim freestlye Volleyball mit einem wirklich kleinen Ball!

Teil 4 Das Abendessen oder die Dönerschlacht
Nach einem weiteren Regenschauer ging es dann etwas früher als erwartet wieder ins Tal mit der Bergbahn. Telefonisch hatte man mir versichert, dass der Dönerladen auch größere Gruppen halbwegs schnell bewältigt. Nach Spießtausch ging es dann auch noch recht schnell. Und riesige Döner für einen super Preis entschädigten für die Wartezeit. Noch erstaunter waren einige, dass unsere japanischen Gäste tatsächlich noch nie einen Döner gegessen oder auch nur gesehen hatten! Die Augen bei der Größe wurden sehr groß und eine gewisse Anpassung wie man einen Döner isst, musste erfolgen.


Nach knapp 8 Kilometern Fußmarsch und viel zusätzlicher Bewegung bei diversen Sportarten waren am Ende alle satt und müde. Aber alle Teilnehmer des Tages bestätigten den großen Spaß, Ehrfurcht vor der Natur und einen klasse Döner 🙂
Morgen steht der Familientag an, der individuell gestaltet wird. Wir werden versuchen mit einigen Bildern Eindrücke zu vermitteln.
Bericht und Bilder Rolf Schlindweiin
