Neustart der Schach-Frauenbundesliga

Am Samstag, 3.10 ab 14.00 Uhr geht es wieder los: Die Schach Frauenbundesliga ermittelt im 11 Runden ihr bestes Team. Vizemeister OSG Baden-Baden wird vom neuen Teamchef Michael Rütten im Norderstedter Ortsteil Harksheide gegen die Schachabteilung des „Turn – und Rasensportvereins“ an die Bretter geführt. Es wird mit Sicherheit nicht dasselbe Spielerinnen-Sextett sein, das versuchen wird, an den klaren 5,5:0,5 Erfolg gegen den TURA Harksheide der letzten Saison anzuknüpfen. Zumindest am ersten Brett wird  der Name anders lauten als in der letzten Spielzeit. Einige Spielerinnen sind aus dem Team ausgeschieden, einige Kräfte aus dem Fundus internationaler und nationaler Spitzenspielerinnen sind jedoch neu zur OSG dazugestoßen. Und so könnte es an mehreren Brettern personelle Überraschungen geben. Anspruch ist zum Saisonstart in jedem Fall ein Sieg, in welcher Höhe, dürfte zunächst nicht im Vordergrund stehen. Ähnliches gilt wohl auch für den zweiten Auftritt, am Sonntag, 4.10. ab 10 Uhr gegen den Hamburger SK, Viertplatzierter der letzten Meisterschaft. Ziel der gesamten Saison, bestätigt OSG-Vereinsvorsitzender Patrick Bittner – und auch der neue Teamchef, Michael Rütten, hegt ähnliche „Hintergedanken“ – ist wieder eine Platzierung ganz vorne, möglichst an der Spitze. Der Rekordmeister OSG Baden-Baden würde gerne auf den 13. Titel aufstocken. Ein Rivale, der in den letzten Jahren viermal „dazwischen gegrätscht“ ist, Titelverteidiger SV Schwäbisch Hall, hat aus wirtschaftlichen Gründen die Bühne der Schach Frauenbundesliga verlassen. Es gibt jedoch genügend andere starke Vereine, die auf dem langen Weg zur Spitze bestrebt sein werden, der OSG Baden-Baden Hürden in den Weg zu stellen.

Der TuS Harksheide wird die Partien live im Netz übertragen (lichess.com; schachbundesliga.de; Chess.com

Michael Rütte (Foto: Rütte)
Michel Rütten (Foto:Rütten)

 

(Walter Siemon)